< zurück zur Hauptseite >

Die Bauwoche 2002

In der 30. KW 2002 hat die Sektion schon wieder an der Bergstrecke zugeschlagen. Wir wollen ja schlie▀lich auch unseren Teil dazu beitragen, dass die Bahn erstens ordentlich fährt und zweitens demnächst nach Oberwald kommt.
Nach der sonntäglichen Einweisung durch Manfred Willi ging's ab Montag früh zur Sache. Das Programm im Groben:


Letztendlich waren sowohl die Fronarbeiter der Sektion als auch die schweizer Verantwortlichen mit der geleisteten Arbeit zufrieden. Es hat sich zum wiederholten Mal gezeigt, dass trotz der anstrengenden Arbeiten die Reise an die Furka viel Spaß gemacht hat, und somit die Sektion Berlin-Brandenburg auch für den Sommer 2003 wieder eingeplant werden kann.
Vielleicht gibt es dann sogar wieder einmal ein größeres Streckenstück durchzuarbeiten - genügend Fachleute sind in der Truppe vorhanden und das Team kann ordentlich ?ranklotzen? ?

Was richtig gut war:


Verbesserungswürdig :

Allgemein war das Wetter auf unserer Seite, die Züge waren voll, die Stimmung gut bis glänzend. Aber eine Bauwoche, die man hinter sich gebracht hat, wird ja doch immer etwas verklärt. Aus der Liste sieht man, was mit einer grossen, selbständig arbeitenden Gruppe (bzw. den Untergruppen) bei guter Anleitung alles zu leisten ist.

Am Rande:

Den einen Tag bekam die Hilfsbrücken-Einbau-Crew kein Mittag zu essen. 
Das kam so:  Einer von der Gruppe wurde runtergeschickt, noch Schubkarren und etwas Werkzeug auf den ersten Zug zu laden, der sollte es zur Baustelle mitnehmen. Dann sollte er unten weiter arbeiten - oben waren genug Leute. Um zwei Diesellok-Fahrten wegen Mittagessen einzusparen, wurde auch eine Kiste mit kalter Verpflegung auf den Zug geladen - die Küche ist ja flexibel. Schubkarren und Werkzeug wurde ausgeladen, das Futter nicht: "Die holen uns nachher..." .
Die Kiste reiste also nach Gletsch, wo sie einer Gruppe des Technischen Hilfswerkes in die Hände fiel und der Inhalt umgehend in deren Bäuchen verschwand.
Guten Appetit, Jungs!
Die Hilsbrücken-Crew hat also dann gewartet und gewartet und dann haben sie sich entschlossen, weiterzuarbeiten, um die Aufgabe fertigzustellen. Wasser gab's genug.
Und abends hat es eine Extra-Suppe und Bier für die Halb-Verhungerten gegeben. Sie haben es überstanden, und in Zukunft wurden "unverlierbare Etiketten" drangeknotet, Text z.B. "Für Baustelle Furka, auch wenn die es nicht haben wollen!"

Zur optischen Information noch ein paar Bilder von Ekkehard Matschke aus Cottbus. Man kann sie sich herunterladen und größer ansehen durch Draufklicken.
 
 


 
Bahnsteig Realp
Schotter ist alle: Pause
Hilfsbrücke
Baustelle Steinstafel
Dampfbetrieb gab's auch
Die Gruppe

Auf den Bildern sieht's immer nach Pause und Nichtstun aus, aber das kommt nun mal daher,
daß man bei der Arbeit gar nicht recht zum fotografieren kommt......

24.8.2002 A + 12-Jan-2015 CS